
Fünf Jahre Wentiquattro.
Mir fehlen fast die Worte – schon fünf Jahre! – und habe doch so viel zu sagen.
Seit dem 13. Mai 2020 ist Wentiquattro offiziell bei der Handelskammer als aktives Unternehmen eingetragen.
Fünf Jahre!
Es fühlt sich nicht wie fünf Jahre an und doch ist so viel passiert.
Gleichzeitig erschrecken mich die fünf Jahre, weil es schon fünf Jahre sind. Die Fragen nagen an mir, was hast du in den letzten fünf Jahren getan? Was hast du nicht getan? Hast du genug getan?
Ich schicke vorweg, ich nehme mir die Freiheit zwei Jubiläen zu feiern, weil der Planer ist ja erst im Jänner 2021 auf den Markt gekommen. Also feiere ich einfach im Jänner 2026 noch einmal fünf Jahre Wentiquattro 😉
Ich möchte dich in diesem Blog auf meine emotionale Achterbahnfahrt mitnehmen.
Ich blicke zurück auf:
Ich fange mit meiner größten Angst an, die mich vor allem in den ersten drei Jahren nicht losgelassen hat. Es ist die Angst, anderen zur Last zu fallen. Mein größtes Thema, an dem ich am meisten zu knabbern hatte und auch heute noch ein bisschen zu knabbern habe, ist das Thema Geld. Das ist meine Achillesferse. Die Angst, anderen zur Last zu fallen, hat mich daran gehindert oder es mir sehr schwer gemacht, zu sagen, was mein Planer kostet. Es war ein Horror für mich.
Der Preis war 39,80. Ich habe diesen Betrag kaum über die Lippen gebracht. Die zweite Auflage kostete dann 48,50. Ich wusste, dass Wentiquattro immer teurer war als andere Planer. Jetzt weiß ich, wenn du den Planer benutzt, dann ist er wirklich wertvoll und sein Geld mehr als wert, weil du dich besser strukturiert fühlst, die Klarheit über deine Prioritäten und die Planung an sich dir Sicherheit gibt, du vielleicht sogar besser schlafen kannst und vieles mehr.
Wenn du den Planer nicht benutzt, ja, dann hast du einfach Geld ausgegeben. Aber das hättest du auch getan, wenn du einen billigeren Planer gekauft hättest und ihn nicht benutzt hättest. Meine Aufgabe ist es also, dir zu helfen, mit Wentiquattro anzufangen, damit es eine wirklich gute Investition für dich ist.
Auf jeden Fall: Ich hatte immer das Gefühl, anderen zur Last zu fallen. Das ist totaler Blödsinn. Ich weiß. Aber trotzdem hat mich dieses Gefühl nicht losgelassen.
Ich habe lange gebraucht, um dieses Gefühl abzuschütteln und das Thema Geld für mich positiv zu besetzen. Ich bin auf einem guten Weg, aber die positiven Glaubenssätze müssen sich noch stärker im Unterbewusstsein verankern. Die Affirmationskarten waren dabei übrigens ein Hilfsmittel. Ich habe selbst positive Gedanken zum Thema Geld formuliert, die mir meist bei sportlichen Aktivitäten in der Natur gekommen sind. Ich habe sie aufgeschrieben und immer wieder gelesen. Irgendwann wollte ich dann schöne Karten haben, nicht nur ein weißes Blatt Papier, und so habe ich im letzten Winter die Affirmationskarten gestaltet, die du in der Wentiquattro Geschenkbox findest.
Mein neuer Satz, den ich mir immer wieder wie ein Mantra sage, lautet: Ich bin wertvoll.
Mein Planer ist wertvoll. Das was ich tue, ist wertvoll. Deshalb darf ich auch einen Preis/ein Honorar dafür verlangen. Der Wert von Wentiquattro ist nicht der Planer, sondern das, was du damit machst. Wentiquattro ist eine Investition in dich selbst.
Weiter unten wirst du lesen, dass ich das Wort wertvoll auch im Zusammenhang mit dem Wort Erfolg verwende, denn auch am Wort Erfolg habe ich genagt.
Hinter dem Thema Zeitplanung verbergen sich so viele Themen und Fragen, die wirklich in die Tiefe gehen. Man braucht Zeit, um sich den großen Fragen zu widmen. Das ist mir von Jahr zu Jahr mehr bewusst geworden.
Diese Fragen sind mit vielen Emotionen und oft mit mentalen Hürden verbunden:
Perfektionismus und Ängste äußern sich oft so:
Letztendlich halten dich die Ängste davon ab, überhaupt anzufangen.
Man braucht Zeit, um sich diesen Themen zu nähern. Deshalb ist es ganz normal, dass der Planer manchmal ein paar Wochen zu Hause liegt, bevor du sagst, jetzt ist der richtige Zeitpunkt anzufangen. Es braucht zu beginn etwas Durchhaltevermögen, um dran zu bleiben, gerade weil Wentiquattro ein Prozess ist. Du lernst von Woche zu Woche, was dir gut tut aufzuschreiben und wie du dich am besten strukturierst. Meine Aufgabe ist es, dir den Einstieg zu erleichtern. Darauf möchte ich noch mehr den Fokus legen.
Meine Idee zu Wentiquattro entstand aus dem Wunsch heraus, meine Arbeit im lvh besser zu strukturieren. Zuerst habe ich Wentiquattro auch nur für meine Arbeit im lvh genutzt. Nach etwa zwei Jahren hatte ich eine Phase, in der ich zwei Planer hatte: einen für den lvh und einen für Wentiquattro und meine privaten Aufgaben. Ich wollte die beiden Rollen auf jeden Fall trennen. Irgendwann fühlte es sich nicht mehr richtig an, zwei Planer zu haben. Es war, als würde ich mich selbst belügen und mir einreden, mit zwei Planern mehr Zeit zu haben. Dem war nicht so. Mir wurde klar, dass Zeitplanung 360 Grad meines Lebens umfasst. Alle meine Rollen können in einem Planer vereint werden. Die Zeit war reif für einen einzigen Planer. Alles an einem Ort. Es war wie ein Spiegel, durch die Visualisierung im Timeboxing Wochenkalender habe ich gesehen, wie wenig Raum für manche Aktivitäten bleibt.
Ich habe grundsätzlich gelernt, dass ich nicht nur Arbeit bin. Ich bin in erster Linie Mensch und da fängt das Priorisieren an. Das ist meine Basis und damit fällt mir das Priorisieren auch in den verschiedenen Rollen viel leichter.
Ein Geschäftsmodell definiert, wie der Hase läuft: Wer deine Kunden sind, welche Probleme sie haben. Wie sie zu dir finden, Vertrauen zu dir aufbauen, sich für dich und dein Produkt entscheiden, das Erlösmodell und die Kosten, die anfallen, um die ganzen Prozesse am Laufen zu halten. Ich habe einen Onlineshop, ich bin im stationären Handel verankert, ich habe das Geschäftsmodell Onlinekurse und ich habe das Geschäftsmodell Präsenzseminare. Ich habe es mir nicht leicht gemacht, vier Geschäftsmodelle gleichzeitig zu bedienen. Ich empfehle anderen, bei der Produktentwicklung zu schauen, welches Geschäftsmodell am besten passt und sich darauf zu konzentrieren. Erst einmal eines gut zum Laufen bringen und erst dann erweitern. Heute weiß ich, dass ich den Fokus setzen möchte, denn ein Geschäftsmodell gut zum Laufen zu bringen, erfordert sehr viel Aufmerksamkeit. Es ist ein ständiges Anpassen und Verfeinern. Wie viele Kunden melden sich für einen Newsletter an, wie sind die Konversionsraten, wer kauft wann. Vieles ist einfache Mathematik und gibt dir die Möglichkeit zu überprüfen, was funktioniert und was nicht.
Wenn angehende Gründer.innen zu mir kommen, liegt der Fokus zu oft auf einzelnen Teilen des Geschäftsmodells, z.B. “ich muss einen Onlineshop haben”. Hier sage ich, der Blick muss zuerst auf die Customer Journey gelegt werden und dieser Prozess mit System aufgebaut werden: wie erfährt jemand von dir, wo kann er dir folgen, wie bekommst du eine E-Mail-Adresse, um mit dem Interessent:in in Kontakt treten zu können. Welche Werkzeuge brauchst du dafür. Welche Argumente braucht die Person, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Was hält die Person ab, welche Ängste hat sie. Der Online-Shop oder Point of Sale ist nur das Sahnehäubchen, wo der Kauf tatsächlich stattfindet. Der große Brocken kommt vorher. Es gibt so viele kleine Stellschrauben, an denen man drehen muss. Das braucht Zeit, um sie erstens zu erkennen, zweitens zu verstehen und drittens einzustellen und am Laufen zu halten. Mir fehlt in der ganzen Unternehmerwelt die Sensibilität für die Details des Verkaufsprozesses oder der Customer Journey und den Aufwand, der dahinter steckt. Das wird mir manchmal zu einfach dargestellt. Das Buch “Demand Side Sales” war und ist für mich ein sehr wertvolles Buch zum Thema Verkauf, weil es eben sehr gut auf die Grautöne in der Customer Journey eingeht.
E-Mail und Newsletter: Kontinuität in der Kommunikation. Es reicht nicht, einen Online-Shop zu haben. Man braucht einen klar strukturierten Einstiegspunkt – in meinem Fall den Newsletter – und man muss über das sprechen, was man tut. Rückblickend hätte ich gerne früher angefangen, regelmäßig Newsletter zu schreiben. Kommunikation muss strukturiert sein. Es reicht nicht, über Probleme und Lösungen zu sprechen, es muss ein Ziel – ein Call to Action – dahinter stehen und es muss gemessen werden. Man muss die Leute abholen, Wentiquattro vorstellen und Möglichkeiten schaffen, um Vertrauen aufzubauen und dann Angebote schaffen, damit jemand für sich entscheiden kann und sagt: Jetzt fange ich an! Ich schaue mir jetzt Woche für Woche die Klickzahlen an. Ich lerne, was ankommt und was nicht. In der strukturierten Kommunikation habe ich noch Luft nach oben, das weiß ich, daran arbeite ich. Wenn du den Newsletter von mir noch nicht bekommst, dann trage dich gerne hier ein:
Ich habe vieles richtig gemacht. Manchmal bin ich rückblickend erstaunt, was auf Anhieb gut funktioniert hat. Der Planer als Produkt gehört dazu. Darauf bin ich richtig stolz!
Ich habe Wentiquattro in drei Jahren Produktentwicklung entwickelt. Ich habe die Technik an mir selbst getestet und sehr viele Gespräche mit Menschen geführt. Die Liebe zum Detail hat sich wirklich ausgezahlt. Der Planer hat vom ersten Tag an seine volle Wirkung entfaltet. Dafür bin ich mir sehr dankbar. Mein Credo für die Zukunft lautet: Ich gebe nur das heraus, was ich selbst benutze und für gut befunden habe.
Zudem will ich mit meinem Tun andere Unternehmer:innen in ihrem Tun unterstützen. So wähle ich auch meine Verkaufsstellen. Es mag unlogisch klingen, bewusst in kleine Läden zu gehen. Für mich fühlt es sich richtig an. Ich möchte Orte der Begegnung schaffen. Wo man auch mal zwei Worte wechseln kann und in manchen Läden die Inhaber:innen selbst mit dem Wentiquattro arbeiten und man deshalb auch einfach mal in ihren Planer schauen darf. Das möchte ich beibehalten. Wenn du einen Lieblingsladen hast, in den der Wentiquattro super passen würde, dann schreibe mir und nenne mir den Namen des Geschäfts.
Aber ich habe auch einiges falsch gemacht und daraus gelernt. Da sind wir wieder beim Geld: Ich habe Geld ausgegeben, wie ich wollte, wenn ich etwas machen wollte, habe ich es gemacht. Jetzt passe ich besser auf, sonst fährt die Firma an die Wand. Trotzdem habe ich aus jeder Investition viel gelernt.
Die 24Stories Webinare – Wissen in der Community teilen. Das war und ist einfach super. Die 24Stories werden immer einen besonderen Platz haben, auch wenn es zurzeit da etwas ruhiger ist.
Ich folge meinen Stärken – ich liebe es, mit Menschen in Präsenz zu arbeiten. Egal ob online verbunden oder persönlich. Das ist mir erst kürzlich bewusst geworden. Auch wenn es den Online-Kurs gibt, mache ich Angebote wie das Gruppenprogramm, bei dem wir als Gruppe online verbunden arbeiten. Die Sessions haben immer eine spezielle Magie.
Freude und Spaß empfinden – das sind meine Leitgefühle, die mir sagen, das ist gut und das kann ich weiterführen und sogar ausbauen.
Ich habe auch immer ein bisschen gezögert – ist das jetzt nur für Frauen ja oder nein. Im Marketing heißt es immer: Je klarer die Zielgruppe, desto besser.
Aber ich habe mich nicht wohl gefühlt, das nur auf Frauen zu beschränken.
Ja, meine Vision ist, dass Frauen sich selbst verwirklichen. Ich spreche hier Frauen direkt an, weil ich den Eindruck habe, dass Frauen sich oft noch zurückhalten, sich hinten anstellen und sich mehr um andere kümmern als um sich selbst. Deshalb möchte ich den Frauen einen Schubs geben und sie motivieren: Macht das, was ihr schon lange machen wollt.
Manchmal habe ich das Gefühl, mich für diese Vision rechtfertigen zu müssen. Manchmal habe ich ein bisschen Angst, sie auszusprechen, weil ich nicht weiß, wie die Reaktion sein wird. Ich möchte niemandem auf die Füße treten.
Unabhängig von meiner Vision: Ich möchte auch Männer mit einbeziehen. Vielleicht finden auch Männer meine Vision gut und entscheiden sich genau deshalb für Wentiquattro. Oder sie möchten Wentiquattro ganz einfach nutzen, eben weil der Planer für sie wertvoll ist.
Deshalb sage ich das so:
Meine Mission ist es, aktive und engagierte Menschen dabei zu unterstützen, leichter Prioritäten zu setzen, sich wieder mit sich selbst zu verbinden und zu erkennen, was wichtig ist, damit sie sich wieder leichter fühlen.
Alle, die die Werte von Wentiquattro teilen und für sich proaktiv etwas positiv verändern wollen, die an sich wachsen wollen, sind herzlich willkommen – unabhängig vom Geschlecht.
Die Werte und Haltungen sind: Offenheit, Hilfsbereitschaft, Wissen teilen, Ehrlichkeit, Vorbild sein.
Manchmal steht man sich selbst am meisten im Weg.
Das hast du oben, glaube ich, zur Genüge gesehen. Die negativen Gedankenschleifen bremsen.
Genau da setzen Mentaltrainer:innen oder Coaches an.
Ich hatte das Glück, dass mich Rafaela Pittschieler im Zuge ihrer Abschlussarbeit zur Systemischen Coach und Psychologische Psychosoziale kontaktiert hat und zweimal gecoacht hat. Das heißt, ich habe ein Thema mitgebracht, das mich beschäftigt hat, und wir haben das in Übungen bearbeitet. Das hat mir die Augen geöffnet.
Das hat mich sogar so motiviert, dass ich selbst eine Ausbildung zur Mentaltrainerin an der Cusanus Akademie in Brixen gemacht habe – vor allem für mich selbst. Eben um mit mentalen Herausforderungen aka emotionalen Achterbahnfahrten besser umgehen zu können. Ich kann dir nur empfehlen, dich begleiten zu lassen. Vielleicht auch von Rafaela oder jemand anderem. Wenn du dich fragst, wie aufwendig das ist, dann sage ich: Die Treffen sind immer dann, wenn du sie brauchst. Bei mir sind das vielleicht 2-3 im Jahr.
Ich möchte alles machen, was ich machen möchte.
Ich habe 1.000 Ideen und manchmal will ich mir selbst ausreden, sie nicht zu machen.
Rückblickend habe ich meistens einen Schritt zu viel gemacht, aber am Ende hat es immer gepasst und war gut so.
Ich wünsche mir, immer genug Geld zu haben, um mir meine verrückten und vielen Wünsche erfüllen zu können.
Ich wünsche mir, irgendwann ein kleines Team von zwei Mitarbeiterinnen zu haben.
Ich wünsche mir, dass es irgendwann eine Kunstausstellung im Museion zum Thema Zeit gibt, in der die vielen Wentiquattro Planer ausgestellt sind – denn das sind alles Kunstwerke. Individuelle Unikate.
Ich möchte ein Buch schreiben.Ich möchte meinen eigenen Podcast machen.
Ich möchte unbedingt eine dritte Auflage von Wentiquattro.
Ich will Geschichten schreiben: Also Geschichten von Menschen, die mit dem Wentiquattro arbeiten und ihr Ding machen. Eines habe ich gelernt, auf diesem Fleckchen Südtirol habe ich in diesen fünf Jahren so unglaublich viele inspirierende und tolle Menschen mit Ideen kennengelernt, dass ich denke, es gibt so viel zu erzählen und sichtbar zu machen.
Ich möchte für andere wertvoll sein und sie dabei unterstützen, für sich selbst wertvoll zu sein.
Ich hasse es, in Gedankenschleifen zu stecken, aus denen ich oft erst nach Tagen wieder herauskomme. Inzwischen weiß ich, dass vieles hormonell bedingt ist. Der Zyklus und die vier Phasen lassen grüßen. So nehme ich meine Tiefs an manchen Tagen einfach nicht so ernst und mache mir nicht so viel daraus. Ich kann ja nicht jeden Monat an allem zweifeln, was ich tue. Das raubt nur Energie. Ich habe da übrigens einen kleinen Gedankentrick: Immer wenn ich grüble, z.B. “ich kommuniziere viel zu wenig”, dann sage ich mir: Statt mir jetzt stundenlang den Kopf darüber zu zerbrechen, tue ich genau das_ ich kommuniziere: Und wenn es nur eine Whatsapp-Nachricht ist oder eine Insta-Story posten. Ich tue was gegen das Grübeln und dann geht es mir besser. Funktioniert nicht immer, aber immer öfter. Andere Strategien: Ich gehe eine Runde spazieren oder schreibe Gedanken auf, dann fühlt sich der Kopf schon leichter an.
Ich hasse es, wenn ich merke/fühle, dass ich zu wenig Zeit für Wentiquattro habe, weil ich meine beiden anderen Rollen habe, lvh und wnet. Ich mag meine drei Rollen, aber ich gebe ehrlich zu, für Wentiquattro habe ich am wenigsten Zeit. Dann denke ich mir wieder, die wenige Zeit, die ich habe, will ich super effizient nutzen. Ich muss noch klarer Prioritäten setzen und für jemanden wie mich, der 1.000 Dinge gleichzeitig macht, ist das schon eine Herausforderung: Eins nach dem anderen sage ich mir dann, aber mich daran zu halten ist das andere. Das gelingt mir nur teilweise.
Es ist viel in meinem Leben, deshalb geht manches auch langsamer. Das kann ich akzeptieren.
Ich habe die ganzen fünf Jahre gebraucht, um diese und viele andere Erkenntnisse zu gewinnen. Ich bin dankbar, dass ich das alles erleben und an mir wachsen durfte. Jeden Tag lerne ich etwas Neues. Das Wissen kommt nur durch die Erfahrung und das braucht Zeit.
Ganz klar: Ich möchte nicht mehr kostenlos arbeiten.
Oft tappe ich selbst in die Falle und arbeite, ohne ein Honorar zu verlangen.
Genug davon.
Ich bin wertvoll. Meine Meinung ist wertvoll.
Die Leute kommen zu mir, um mit mir zu sprechen und ein Problem zu lösen.
Ich kann nicht sagen, was nach einer Stunde Gespräch mit mir herauskommt.
Das macht mich unsicher. Darf man dafür Geld verlangen, wenn ich nicht weiß, was dabei herauskommt?
Jetzt weiß ich: Nach einem Gespräch mit mir hast du Klarheit, was der nächste Schritt ist und wie dieser Schritt aussehen könnte.
Erst seit kurzem weiß ich, dass meine Meinung wertvoll ist. Meine Kontakte, meine Erfahrung, die Fragen, die ich stelle: Das ist wertvoll. Mögliche Handlungsoptionen entstehen erst im Gespräch. Durch aktives Fragen. Ich kann dir nicht sagen, was bei einem Gespräch herauskommt, aber ich weiß, dass du danach Klarheit hast, was der nächste Schritt ist.
Deshalb möchte ich ab jetzt stark bleiben und nicht vor mir selbst einknicken und sagen, ja ich treffe mich gerne mit dir im beruflichen Kontext, wenn du Fragen hast und ich stehe auf Honorarbasis zur Verfügung. Ansonsten nicht.
Ich bin gerne mit Menschen zusammen, helfe weiter, tue, laufe. Aber meine Zeit mit meinem Mann, mit meiner Familie ist so knapp, dass das Priorität hat und ich das nicht für unentgeltliche berufliche Tätigkeiten aufgebe.
Ich habe gelernt, dass es mir gut tut, zuerst für mich selbst Klarheit zu schaffen.
Wenn ich klar bin, kann ich auch klar kommunizieren.
Sonst verfalle ich in Unentschlossenheit.
Wie sollen andere wissen, was ich will, wenn ich es selbst nicht weiß.
Ich kann mich fokussieren und Grenzen setzen, wenn ich weiß, was ich will.
Aus dieser Klarheit heraus mache ich Angebote und sage dir klarer als früher, wie du mit mir arbeiten kannst, wie sollst du das wissen, wenn ich das nicht kommuniziere. Da habe ich früher zu viel hinter dem Berg gehalten.
Ich arbeite am liebsten mit Leuten, die für sich etwas verändern wollen. Also B2C. Auch wenn B2C heißt, dass die Leute oft selbstständig sind oder eigene Firmen haben. Für mich ist es trotzdem B2C.
Das sind meistens Leute, die Verantwortung tragen, die viele Hüte aufhaben und alles unter einen Hut bringen wollen, Leute, für die Struktur sehr wichtig ist, weil sie sonst auf Grund laufen. Das sind Menschen, die für sich selbst etwas verändern wollen.
Ich arbeite nicht gerne mit Unternehmen zusammen, die ein 0815-Zeitmanagement-Seminar wollen. Das gibt es bei mir nicht. Es funktioniert nicht, wenn man Mitarbeitende in ein Seminar steckt, wo er nicht weiß, was von ihnen erwartet wird, und wo sie generell nicht zur Selbstreflexion bereit sind. Ich gehe davon aus, dass in meinen Seminaren Menschen sitzen, die für sich etwas verändern wollen. Nur dann kann man gut arbeiten.
Ich möchte in erster Linie im B2C-Bereich arbeiten und wenn mit Unternehmen, dann nur mit sehr ausgewählten Unternehmen, die es ihren Mitarbeitenden grundsätzlich ermöglichen wollen, Planung und Zeit 360 Grad als Individuum zu sehen und nicht nur im beruflichen Kontext.
Geld ist nicht meine Motivation. Ich denke, das hast du jetzt verstanden 😉
Manchmal denke ich, was bist du für eine Unternehmerin, wenn Geld dich nicht antreibt.
Dann kommt gleich der nächste negative Gedanke, ich bin nicht erfolgreich.
Ich bin nicht erfolgreich, weil meine Zahlen noch nicht so sind, wie ich sie gerne hätte. Ich schäme mich manchmal, weil ich denke, du bist jetzt fünf Jahre dabei.
Aber was ist für mich Erfolg? Ich habe lange darüber nachgedacht und ich mag das Wort Erfolg nicht wirklich. Ich habe für mich das Wort “erfolgreich sein” durch das Wort “wertvoll sein” ersetzt. Ich bin wertvoll, weil ich einen positiven Einfluss auf das Leben anderer Menschen habe. Ich bin auf vielen Veranstaltungen unterwegs und fast auf jeder sprechen mich fremde Menschen an und erzählen mir, wie sehr sie ihren Wentiquattro Planer lieben und wie sehr er ihnen hilft. In diesen Momenten durchströmt mich eine tiefe Dankbarkeit. Es ist ein Gefühl, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Es bestätigt mich in dem, was ich tue. Ich bin wertvoll, es bestätigt die positive Wirkung meines Tuns. Das ist für mich Erfolg. Für die Zahlen habe ich auch mein Rezept: Zahlen kosten mich mehr Energie und ich verwende jetzt mehr Zeit darauf. Sie gehen mir nicht so leicht von der Hand wie Präsenzseminare. Das ist einfach so. Deshalb gehe ich auch nicht mehr mit der Erwartungshaltung ran, das schaffe ich schnell und dann passt es, sondern nehme mir bewusst Zeit dafür.
Was mich antreibt, ist meine Neugier. Meine Ideen umzusetzen, etwas Neues zu lernen, mich auszuprobieren, mich zu beweisen, wissen zu wollen, ob etwas funktioniert, Erfahrungen zu sammeln und diese weiterzugeben.
Ich will etwas bewegen. Ich will Menschen bewegen.
Das treibt mich an.
Daraus ziehe ich so viel Energie.
Ich liebe es.
Ich wachse jeden Tag.
Jeder Tag ist eine Achterbahn der Gefühle. Ja, jeder Tag.
Aber es ist die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe und ich bin mir selbst sehr dankbar dafür.
Und ich denke mir, Kathrin, du hast bei 0 angefangen.
Wenn du es von 0 bis hierher geschafft hast, was schaffst du dann in den nächsten fünf Jahren? Ich bin gespannt und freue mich auf das, was kommt!
Das waren sehr persönliche Gedanken, die ich mit dir geteilt habe. Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, Einblicke zu geben, denn mit Gedankenschleifen ist man oft nicht allein. Ich hoffe, du konntest etwas für dich mitnehmen. Sprich darüber, arbeite daran und finde Wege für dich, negative Gedankenschleifen in positive umzuwandeln. Mentaltrainer:innen oder Coaches können ein Weg dazu sein. Wenn du niemanden kennst, schreibe mir und ich stelle den Kontakt her.
Ich danke meiner Familie, meine Mama, die mich immer unterstützt. Mein Papa, der sehr oft Planer im Land ausliefert und mit stolz von Wentiquattro erzählt. Meiner Tante und meinem Bruder, die immer ein offenes Ohr für mich haben. Meinem Mann, dass er mich immer unterstützt, egal ob ich um 22 Uhr noch arbeite oder an Wochenenden irgendwo Seminar halte. Ich fühle mich geliebt und unterstützt und dafür bin sehr dankbar dafür.
Du liebst dein Wentiquattro und arbeitest gerne damit: Dann erzähle mir davon in den Google Reviews und hilf mir, noch sichtbarer zu werden und zu zeigen, dass das Wentiquattro wertvoll ist: schreibe hier eine Rezension. Danke im Voraus!
Schreibe mir deine Geschichte:
Weil ich gerne Geschichten schreibe, würde ich mich sehr freuen, wenn du deine Geschichte hier erzählst.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir per Mail antwortest und ein Foto von deinem Planer mitschickst. Ich möchte die Geschichten nach und nach auf meiner Website veröffentlichen. Du kannst die Fragen beantworten, wie du willst. Alles kann, nichts muss.
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ff Wochenmagazin: ich wurde in die Liste der einflussreichsten Frauen in Südtirol 2023 aufgenommen und in die Liste der Top 100 under 40 2024.
Marcom Award: Platin Award für den Planer Wentiquattro 2021
SWZ: Wentiquattro zu Gast im SZW Podcast
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