
In der siebten Folge von 24Stories begrüßt Kathrin Pichler ihre Gästin Valentina Strobl.
Valentina ist eine leidenschaftliche Filmemacherin, Videoeditorin und Fotografin aus dem Pustertal. Was sie an den visuellen Medien besonders fasziniert ist das Potenzial, viele Menschen auf einer emotionalen Ebene erreichen zu können und dabei wertvolle Ideen und Geschichten zu vermitteln. Kreativ, ehrgeizig und neugierig, ist sie stets auf der Suche nach neuen spannenden Projekten und Gelegenheiten, wirkungsvolle und ästhetische visuelle Inhalte zu kreieren.
Ich bin Valentina, 24 Jahre alt und komme aus dem Pustertal. Nach meinem Bachelor-Filmstudium an der FH Salzburg habe ich mich entschlossen, wieder zurück in die Heimat zu kehren und mich als „vs.film“ selbstständig zu machen. Nun arbeite ich mittlerweile schon seit zweieinhalb Jahren als Filmemacherin, Videoeditorin und Fotografin.
Mein Job ist sehr abwechslungsreich und jeder Tag sieht anders aus: Ideenfindung und Konzeptentwicklung, Organisation und Umsetzung von Shootings, Post-Produktion und Bildbearbeitung, Kundenmanagement und Buchhaltung, Social Media und Websitebetreuung – um nur einige Aufgaben zu nennen.
So sehr ich diese Abwechslung auch liebe, ist das leider auch die größte Herausforderung. Da der Zeitaufwand von kreativen Aufgaben oft nicht greifbar ist oder sich spontan stark ändern kann, ist es schwierig einzuschätzen, wie viele Projekte ich gleichzeitig überhaupt schaffen kann. So ist es schon oft passiert, dass ich zu viele Aufträge angenommen habe und dann total in der Arbeit versunken bin. Darunter hat meine Work-Life-Balance gelitten, ich habe manche Projekte nicht rechtzeitig abschließen können. Ab und zu andere wichtige Aufgaben und Ziele sind auf der Strecke geblieben, weil ich mich nur mehr auf die dringenden Sachen konzentriert habe.
Wenn man wie ich an so vielen Projekten gleichzeitig arbeitet, ist es wichtig, sich die Zeit gut einzuteilen und einen Überblick über die Prioritäten und Deadlines zu verschaffen. Vorher habe ich dafür verschiedene digitale Zeitmanagement-Tools ausprobiert. Ich bin neben der vielen Computerarbeit jedoch immer zu analogen To-Do-Listen zurückgekehrt. Durch die unzähligen Post-Its habe ich mich aber oft unstrukturiert und verloren gefühlt. Ich habe zu sehr in den Tag hineingearbeitet, ohne einen langfristigen Plan zu haben oder konkrete Ziele zu verfolgen.
Als ich dann auf Wentiquattro gestoßen bin, war das ein kompletter Gamechanger für mich. Ich kann nun alle wichtigen Aufgaben und Ideen an einem Ort sammeln und fühle mich insgesamt weniger überfordert mit dem Workload. Die verwendeten Techniken ermöglichen mir einen neuen, frischen Blick auf meine Arbeit. Durch den zusätzlichen Platz für Notizen und Erfolgsrückschauen verliere ich meine beruflichen und privaten Ziele nie aus den Augen.
Ich verwende Wentiquattro in Kombination mit dem digitalen Tool Trello. Das hilft mir vor allem dabei, mir eine Übersicht über alle aktuellen Projekte und Deadlines zu verschaffen. Im Notizbuch organisiere und priorisiere ich dann die konkreten Aufgaben der Projekte und weise sie den Wochen und Tagen zu. Dabei liebe ich es, mit Farben zu arbeiten und neue Ideen auszuprobieren, wie ich die Timeboxing Methode noch individueller für mich gestalten kann.
Durch Wentiquattro habe ich angefangen, mich allgemein mehr mit dem Thema Zeitmanagement auseinanderzusetzen und bewusster mit meiner Zeit umzugehen.
Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, Prioritäten zu setzen und langfristige Ziele zu verfolgen. „Keine Zeit haben“ ist oft einfach nur eine Ausrede. Meinen Arbeitsalltag gestalte ich nun viel strukturierter und ich fühle mich gelassener in stressigen Phasen. Ich schaffe es immer öfter, auch persönlichen Aufgaben einen festen Platz in meinem Tag zuzuweisen. Mir ist wieder bewusst geworden, wie wichtig eine gesunde Work-Life-Balance ist, um langfristig zufrieden und glücklich zu sein.
Sehr dankbar bin ich auch über die Erfolgsrückschau. Es ist unglaublich viel Wert, sich selbst auch mal zu loben und zu realisieren, wie viel man jeden Tag und jede Woche eigentlich schafft. Auch das Timeboxing finde ich in dieser Hinsicht super. Es erinnert mich ständig daran, dass der Tag eben nur 24 Stunden hat und es Grenzen gibt in der Produktivität. So lässt es sich auch ein bisschen vermeiden, dass man sich zu viel an einem Tag vornimmt und dann am Abend enttäuscht ist, wenn man nicht alles abarbeiten konnte.
Ohne Wentiquattro könnte ich mir meinen Alltag nicht mehr vorstellen! Ich freue mich jeden Tag aufs Neue darauf, meine Gedanken zu ordnen, die Woche zu planen und einfach wieder Klarheit und Kontrolle über meine Ziele zu haben.
Danke dafür liebe Kathrin und Wentiquattro!
Vielen Dank an Valentina für den spannenden Einblick. Es war für mich eine Freude, dich zu Gast im Wentiquattro Format 24Stories begrüßen zu dürfen!
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