
Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegen bleiben soll.
Helmar Nahr
Leichter gesagt als getan. Damit anfangen, das ist das Stichwort. Anfangen und Prioritäten setzen – die beiden Dinge sind viel näher beisammen, als man denkt. Warum das so ist und wie diese Punkte sich in Wentiquattro (https://www.startnext.com/wentiquattro) vereinen, verrate ich dir gleich.
Beantworte zuerst bitte folgende zwei Fragen:
Aber was ist überhaupt WICHTIG?
Laut Duden wird der Begriff WICHTIG folgendermaßen definiert:
„für jemanden, etwas von wesentlicher Bedeutung [sodass viel davon abhängt]“
Damit du dir leichter vorstellen kannst, was wichtig sein kann, sage ich dir, was mir wichtig ist. Mir sind mehrere Punkte wichtig, je nachdem, in welcher Rolle ich gerade bin.
Als Unternehmerin ist mir wichtig:
Als Mitarbeiterin in meinem Hauptberuf ist mir wichtig:
Als Privatperson ist mir wichtig:
Alle Ziele haben eines gemeinsam: Es sind strategische Ziele. Anders gesagt, langfristige Ziele, noch mal anders gesagt, Situationen, Zustände die man erreichen will, weil davon weitere Entwicklungen oder zukünftige (Wunsch)Situationen abhängen.
Was diese Ziele noch gemeinsam haben: Sie haben keine Frist. Oder zumindest keine unmittelbare Frist. Es passiert nichts, wenn ich meine Shop-Eröffnung um einen Monat verschiebe. Ich kann meinen Shop auch nie eröffnen, dann werde ich auch nie verkaufen. Oder ich kann es mit dem Sparplan auch sein lassen, nur dann habe ich in 30 Jahren nicht das erwünschte Zusatzeinkommen, Stichwort Altersarmut.
Ich wiederhole: Wichtig sind die strategischen Ziele. Diese schreien nicht nach Aufmerksamkeit. Ebenso wenig schreien die operativen Tätigkeiten, die mich den Zielen näher bringen, nach Aufmerksamkeit.
Und genau da musst du den Finger in die Wunde legen. Oder positiver ausgedrückt: Den Fokus/Deine Aufmerksamkeit/Dein Bewusstsein darauf richten.
Wenn du weißt, was dir wichtig ist, kannst du anfangen, deine Tätigkeiten zu planen, die dich deinen Zielen näher bringen. Leider geht das mit dem Ziele erreichen nicht von heute auf morgen. Aber du fängst an. Und nach dem Prinzip Aktion-Reaktion wirst du sehr schnell merken, dass du kleine Veränderungen schaffst.
Ich wünsche dir, dass du kleine Routinen findest, die dich stärken, im Laufe der Woche immer wieder ein paar Tätigkeiten zu erledigen, die dich deinen Zielen näher bringen.
Ich weiß, es ist herausfordernd. Du musst Prioritäten setzen – oder wie Duden sagt:
„Eine Rangfolge erstellen“.
Nur mit dieser Rangfolge kannst du sichergehen, dass du dir kleine Zeitfenster im Laufe der Woche rausnimmst, um bewusst Aufgaben zu erledigen, die dich deinen Zielen näher bringen.
Du wirst mit einem Erfolgsgefühl belohnt werden. „Ahhh, endlich habe ich das erledigt“
Priorisieren – Planen – Erfolge festhalten und so positive Veränderungen auslösen: Das will ich mit Wentiquattro erreichen.
Wenn du das Buch noch nicht hast, dann kannst du trotzdem jetzt schon damit beginnen.
Nimm ein Blatt Papier und beantworte für dich folgende Fragen:
Pick dir ein Ziel raus und überlege dir eine Tätigkeit, die du bis am Ende der Woche erledigen willst. Ich bin gespannt – welche Veränderung sich bei dir einstellt.
Ich wünsche dir gute Arbeit!
Kathrin